Die Einzigartigkeit reaktiver Brandschutzbeschichtungen besteht darin, dass zugesicherte Eigenschaften möglichst gar nicht abgefordert werden und somit dauerhaft verborgen bleiben. Eine besondere Sorgfalt kommt deshalb der Bauausführung zu.
Es wird bestimmt, dass
- die bauaufsichtliche Zulassung auf der Baustelle vorzuliegen hat
- die verwendeten Gebinde eindeutig zu kennzeichnen sind
- die fertige Bauleistung zu kennzeichnen ist.
Weiterhin wird bestimmt, dass
- die Verarbeitung nur durch Fachkräfte mit entsprechender Befähigung erfolgt.
Der Befähigungsnachweis berechtigt, ein Kennzeichnungsschild anzubringen. Die eigene Bauleistung wird damit bauaufsichtlich abnahmefähig.
Kennzeichnungsschilder sind von jeher Bestandteil der nationalen DIN-Vorschrift. Die europäischen Vorschriften halten diese für verzichtbar.
Die Qualifizierung ist Aufgabe des Herstellers.
Der erste eigene Befähigungsnachweis trägt das Datum 02.03.1991.
Übliche Lehr- und Lernform war damals das Seminar.
Inzwischen kann man sogar einen Pilotenschein im Online-Selbststudium erwerben. Warum also nicht auch den Befähigungsnachweis im Umgang mit einer reaktiven Brandschutzbeschichtung?
Wir stellen dazu einen Lehrbrief bereit. Die Leistungskontrolle erfolgt nach dem Prinzip Multiple Choice.
Dr.-Ing. habil. Rolf Mangelsdorf
Lektor
a) Ablationsbeschichtung
b) Intumeszenzbeschichtung
c) Sublimationsbeschichtung
a) aus Kostengründen
b) aus deren verdeckten Eigenschaften
c) aus Zeitgründen
a) U/A ≤ 300 1/m
b) U/A ≤ 310 1/m
c) U/A ≤ 330 1/m
a) 550 µm
b) 600 µm
c) 650 µm
a) 1.300 µm
b) 1.400 µm
c) 1.500 µm
a) 450 µm
b) 500 µm
c) 550 µm
a) 600 µm
b) 700 µm
c) 800 µm