Grundierung


Stahlgrundierungen auf Wasserbasis (Hydrogrundierungen), sind umweltgerecht und entsprechen dem fortgeschrittenen Stand der Technik.

Wie kann es aber sein, dass bei Kontakt mit einer sandgestrahlten Stahloberfläche nicht sofort Rost entsteht?

Rostbildung als elektrochemische Reaktion unter Beteiligung von Kathode und Anode ist immerhin an die Anwesenheit eines Elektrolyten gebunden - hier Wasser - und davon ist reichlich vorhanden.

Tatsächlich entsteht auch sofort Rost, wäre da nicht eine Barriere durch den eingesetzten Korrosionsinhibitor. Dieses Additiv ist mithin für den Kurzzeitschutz verantwortlich. Den Langzeitschutz übernimmt das ebenfalls vorhandene Korrosionsschutz-Pigment in Verbindung mit dem Bindemittel.

Hydrogrundierung

Stahlbrandschutz Grund


„Stahlbrandschutz Grund“ wurde entwickelt für die Verwendung in Innnenräumen, also in einer Umgebung, in der Sandstrahlen unmöglich und auf Handentrostung auszuweichen ist. Dabei verbleibenden, porentiefen Rostanhaftungen sollte keinesfalls mit einer lösemittelhaltigen Grundierung begegnet werden. Entstanden ist eine Hydrogrundierung, die durch den verwendeten Korrosionsinhibitor Rostpartikel unmittelbar neutralisiert.

Eine solche Grundierung in der Farbe Weiß ist ein Vertrauensbeweis der besonderen Art, denn jeder
Mangel würde sich sofort als Rostpickel abbilden.

Anwendung in Innenräumen

Emissionsfrei nach AgBB 2015
TVOC 28 Tage = 0 μg/m³
R-Wert 28 Tage = 0

Das Produkt entspricht den Grundsätzen zur gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten in Innenräumen (AgBB-Richtlinie).

Eine Freisetzung gefährlicher Stoffe in die Umwelt kann ausgeschlossen werden
(BauPVO, BWR 7: „Hygiene, Gesundheit und Umweltschutz“)